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Die ersten Segel

Unter den sehr wenigen Dokumenten über die erhaltenen Folien gab es bis vor wenigen Jahren (heute ist es verloren) ein Blatt mit der Reihenfolge, in der die ersten zehn "transparenten Türen", damals zu Recht "Leuchtbögen" genannt, platziert werden sollten. Da die Eigentümer der Häuser angegeben sind (die auch für die Ausführung der Arbeiten bezahlt haben) und nicht die Straßen (noch - geschweige denn die Hausnummern, dann nicht vorhanden), ist es nicht leicht zu verstehen, wo sie waren, selbst wenn man die Abrisse und Neubauten berücksichtigt, die im Zentrum des Dorfes stattgefunden haben. Aufgrund der außergewöhnlichen Darstellung eines Teils der Transparenz im Kunstmuseum im Frühjahr 2012 konnte die älteste erhaltene Karte (aus dem späten 19. Jahrhundert) mit Angabe der wahrscheinlichen Standorte gezeigt werden.
Viel wichtiger ist die Identifizierung des ikonographischen Themas, das zeigt, dass es nie ein Kreuzweg war, für die Anwesenheit einiger anderer Themen, besonders der Maria gewidmet, und das Fehlen anderer Grundlagen. Selbst die Reihenfolge, in der sie angeordnet waren, respektierte nicht die Chronologie der evangelischen Episoden.
Seit dem ersten hundertsten Jahrestag von 1898 wurde diese logische Ordnung nicht mehr respektiert, was die Rekombinationen der großen Bögen, die fehlerhaften Substitutionen und das Eindringen neuer Subjekte mit der Notwendigkeit rechtfertigte, die Serie zu erweitern oder die verschwundenen "Türen" zu ersetzen. Diese Leichtigkeit im Umgang mit der Originalität der Gläser und ihrer kultivierten Natur hielt bis zum zweiten Jahrhundert an, als versucht wurde, einen Teil der entstandenen Schäden zu beheben, ohne jedoch die "neuen", aber inkonsistenten "Türen", die heute Teil der Tradition sind, zu beseitigen.

Alte Ordnung der "Türen".

In Kursivschrift funktioniert das Fehlende. Tür 4 hatte nur eine Seite, die quer zur Prozession platziert war. Der erste Titel bezieht sich auf das Thema auf der Hinfahrt, während der zweite auf das Thema auf der Rückfahrt verweist.

Tür 1: Poster, Die Kreuzablage

Tür 2: Das Waschen der Füße, Jesus hat sich ausgezogen, um ihn zu kreuzigen.

Tür 3: Abschied Christi von Maria, Jesus Gefallener, unterstützt durch den Kyrenäen.

Tür 4: Gebet im Garten

Tür 5: Die Geißelung an der Säule, Die Begegnung mit der Mutter

Tür 6: Die Krönung der Dornen, Der Ecce Homo

Tür 7: Das Todesurteil, Die Verleugnung des Petersdoms

Tür 8: Jesus tröstet weinende Frauen, Johannes warnt Maria.

Tür 9: Die Kreuzigung, der Verrat und die Gefangennahme Christi

Tür 10: Jesus im Grab, Jesus weckt die Apostel im Garten auf.

Moderne Anordnung der Türen

Auch in diesem Fall bezieht sich der erste Titel auf das Thema auf der Hinfahrt, während sich der zweite auf das Thema auf der Rückfahrt bezieht.

Tür 1: Das letzte Abendmahl (Kopie von Gilardi da Anastasio), Die drei Marien (Gilardi da Anastasio)

Tür 2: Das Waschen der Füße

Tür 3: Pilatus und L'ecce Homo

Tür 4: (Die Verleugnung des heiligen Petrus) im Prätorium, Verrat und Gefangennahme Christi.

Tür 5: (Das Todesurteil) Jesus von Herodes, Die Kreuzigung

Tür 6: Die Geißelung an der Säule, Die Begegnung mit der Mutter

Tür 7: Die Krönung der Dornen, Jesus hat sich ausgezogen und mit Galle getränkt.

Tür 8: Gebet im Garten, Veronica (Jesus tröstet Frauen)?

Tür 9: Maria am Grab (Cassinari 1979), Die Abteilung Kleidung (Cassinari 1979)

Tür 10: Eintritt in Jerusalem (Realini 1969), Die Auferstehung (Realini 1969)

Tür 11: Christus im Grab (Anastasius 1898), Christus gelegt (Anastasius 1898)